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10.11.11
Warn Patients About Possible Risks of Vitamin E Supplements
http://www.medscape.com/viewarticle/752293?src=mp&spon=34
5.5.11
Praxisübergabe am 01.06.2011
Seit meinem Start in dieser Praxis im Januar 2010 konnte ich Einiges bewegen – auch besonders Dank meines exzellenten Praxisteams.
Dank regelmäßiger Kontrollen und entsprechender Anpassungen konnten viele Patienten Ihr Risikoprofil für Herzinfarkte bzw. Schlaganfälle teilweise deutlich verbessern. Besonders „meine“ Diabetiker haben prima mitgearbeitet und haben nun meist gute bis sehr gute Werte.
Ebenfalls konnte ich einige Patienten mit einem deutlich erhöhten Diabetesrisiko identifizieren und durch veränderte Lebensführung auf einen guten Kurs bringen.
Ich konnte einige Patienten mit Tumorerkrankungen rechtzeitig diagnostizieren, die nun eine deutlich bessere Lebenserwartung haben.
Der neu eingeführte Nahrungsmittelintoleranztest hat bei vielen Patienten sehr erfreuliche Ergebnisse gebracht: ein Patient konnte sein Insulin für längere Zeit absetzten, eine Rheumatikerin braucht nur noch ein Dafalgan, ein anderer konnte sein Metothrexat halbieren und fühlt sich so gut wie nie zu vor – nur um ein paar Beispiele zu nennen.
Die ebenfalls neu eingeführte ambulante 24h Blutdruckmessung wurde auch sehr gut angenommen und half bei schwierigen Blutdruckverhältnissen die Medikation zu verbessern. Auch das Angebot der kleinen Chirurgie wurde sehr geschätzt.
Unsere Umfrageergebnisse zeigen, daß wir auf dem richtigen Weg sind! Die Arbeit in Luzern hat mir viel Spaß gemacht! Frau Dreier hat sich in kurzer Zeit super eingearbeitet und hat uns allen den schmerzlichen Weggang von Frau Ziehlmann in die USA besser verkraften lassen.
Leider hat sich bei mir und meiner Familie im letzten Jahr auf der privaten Seite weniger Positives ereignet: Wir mussten diverse Anfeindungen wegen unseres Hundes erleiden, so daß wir ihn bereits im Januar diesen Jahres nach Deutschland gebracht haben. Auch diverse Behörden und Firmen haben uns das Leben in der Schweiz nicht vereinfacht. Meine Frau leidet besonders unter dem „Ausländerstatus“, was ihr als staatlich vereidigter Rechtsanwältin besonders missfällt. Es ist ihr unmöglich, hier in der Schweiz zu praktizieren. Auch unsere ältere Tochter wurde im öffentlichen Kindergarten aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt und geht momentan in eine private Spielgruppe.
Wir haben uns deshalb entschieden, die Schweiz wieder zu verlassen und nach England zu ziehen. Englisch ist auch unsere Familiensprache und wir sind sicher, dass wir dort alle glücklich und zufrieden sein können.
Vom 25.05.2011 mittags werde ich im Urlaub sein.Die Praxis wird vom 01.06.2011 von Herrn Kollegen Dr. med. Bernd Halbroth weitergeführt werden. Er hat einen großen Erfahrungsschatz und ich bin sicher, daß Sie bei Ihm in guten Händen sein werden.
Ganz herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit und Ihnen Allen Alles Gute,
Ihr
Dr. med. Oliver Frey MRCGP MInstLM
Facharzt für Allgemeinmedizin (UK)
29.12.10
Offizielle Praxisübernahme
Herzlichen Dank an Alle für Ihr Verständnis der "verwirrenden Namensgebung" im letzten Jahr.
Dr. med. Oliver Frey
3.12.10
Behandlung von Schlaflosigkeit
In einer schottischen Hausarztstudie bei 354 Patienten konnte Circadin Schlafqualität und -quantität, Tagesleistung sowie Lebensqualität deutlich verbessern. Dies wurde anhand breit anerkannter Fragebögen erhoben. Verkürzte REM-Schlafphasen kommen unter Circadin nicht vor, es gibt auch keine Entzugssymptome oder Rebound-Effekte nach Absetzen des Medikamentes. Auch bei Langzeitgabe wurde keine Toleranzwirkung festgestellt.
Circadin soll 2 Stunden vor dem Zubettgehen eingenommen werden.
24.11.10
Vermeiden von Spätkomplikationenen bei Diabetespatienten
Das hochsensible CRP (hs-CRP) hat sich in vielen Studien als guter Vorhersagewert für die Abschätzung des kardiovaskulären Risikos bewährt.
Sulphonylharnstoffe setzt Prof. Pfützner nicht ein, da sie die Betazellen des Pankreas nur "ausquetschen", ohne einen positiven Effekt auf das Langzeitergebnis des Diabetikers zu haben.
Hingegen senkt Pioglitazon die Insulinresistenz. Auch die Kombination von Insulin mit Pioglitazon oder Metformin macht Sinn und führt zu einer Stabilisierung des Zuckerstoffwechsels. Pioglitazon ist jedoch das einzige Antidiabetikum, das eine effektive Wirksamkeit gegen die metabolische und auch die vaskuläre Insulinresistenz hat.
Quelle: Leading Opinions Kardiologie & Gefässmedizin, 03/2010
Neuer Test für Darmkrebsvorsorge
Mehr als 90% aller Darmkrebserkrankungen entwickeln sich in einem Zeitraum von 10-15 Jahren aus einem Darmpolypen. Der neue Schebo M2-PK bedient sich eines Tricks: er misst den veränderten Stoffwechsel eines Enzyms, das man bei Tumorzellen findet.
Im Vergleich mit dem Hämoccult, der nur Blut im Stuhl nachweist, hat der Schebo eine deutlich höhere "Trefferquote": bei Polypen < 1 cm 20-28,6 % (Hämoccult 0-18,2%), bei Polypen > 1 cm 20-61,5% (Hämoccult 20-30,8%).
Die Wahrscheinlichkeit an einem Darmkrebs zu erkranken steigt ab 50 Jahren deutlich an. Somit bietet der Schebo eine einfache Möglichkeit einer Früherkennung. Bei einem positiven Test sollte dann eine Darmspiegelung durchgeführt werden.
Der Schebo M2-PK ist ab sofort in unserer Praxis für CHF 66.90 erhältlich.
Quelle: Expertenkonferenz vom 12.10.2010 in Zürich
23.11.10
Weltraummedizin, Atherosklerose und Inflammation
CRP-Werte über 10 mg/l zeigen eine Infektion an, im Bereich von 1-8 mg/l zeigt das hoch sensible CRP (hs-CRP) eine geringgradige Inflammation. Es zeigte sich, dass Personen mit erhöhtem hs-CRP ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte aufweisen.
Statine senken CRP in ähnlicher Weise wie LDL-Cholesterin. Die Studie PROVE-IT TIMI 22 hat gezeigt, dass der Nutzen einer Statintherapie am grössten ist, wenn LDL-Cholesterin unter 1,8 mmol/l und hs-CRP unter 2 mg/l gesenkt werden.
Die Jupiter-Studie ist die erste Primärpräventionsstudie mit einem Statin, die eine signifikante Senkung der Gesamtsterblichkeit gezeigt hat, auch wenn nur das hs-CRP > 2 mg/l erhöht war. In dieser Studie wurden die LDL-Werte um 50% auf 1,4 mmol/l gesenkt.
Quelle: CARDIOVASC 2010/5